Bleibt HDR ein bearbeitbares Kamera-RAW?+
DNG benötigt kamera- und dateispezifische Entwicklung für ein gerendertes HDR-Bild. Weißabgleich, Belichtung, Kamerafarben und gegebenenfalls Demosaicing bestimmen das Ergebnis. Das Ziel erhält nicht den ursprünglichen RAW-Entwicklungsspielraum. Entwicklungseinstellungen und Kameraunterstützung sind noch nicht implementiert.
Erhält RAW zu HDR die ursprünglichen Sensorwerte?+
RAW-Aufnahmewerte sind nicht automatisch ein fertiges SDR- oder HDR-Bild. Ein HDR-fähiges Ziel kann ein entwickeltes Bild mit großem Umfang speichern, doch Belichtung, Kamerakalibrierung, Farbraum und Lichterbehandlung bestimmen die übernommene Information. Die zukünftige Engine legt die Entwicklung fest; weder Sensorwerte noch größerer Dynamikumfang bleiben garantiert erhalten.
Bedeutet verlustfreie Ausgabe eine unveränderte Quelle?+
RLE erhält RGBE-Bytes; RGBE-Quantisierung speichert beliebiges Float-RGB nicht exakt. .hdr ist vom allgemeinen Begriff HDR-Fotografie getrennt. HDR kann unterstützte Bildwerte ohne verlustbehaftete Kompression speichern. Das gilt nach Rendering und Wertumwandlung: Quellpräzision, Farbraum und Dokumentstruktur sind dadurch nicht garantiert; frühere Verluste werden nicht rückgängig gemacht.
Sind identische Bittiefe und Farbwerte garantiert?+
Quell- und Zielwerte können sich in Präzision, Kanalaufbau, Farbraum und Transferfunktion unterscheiden. Verlustfreie Kompression erhält nur tatsächlich kodierte Werte; geringere Präzision oder Farbumwandlung kann sie zuvor verändern. Die zukünftige Engine bestimmt Werteabbildung, Ausrichtung und Farbumwandlung; verfügbare kanonische Tiefenangaben stehen unten.
Bleiben Metadaten und Farbprofile erhalten?+
DNG: Exif, DNG-Tags → HDR: Radiance-Header, EXPOSURE, FORMAT. Welche Felder übernommen, angepasst oder weggelassen werden, hängt von der zukünftigen Engine ab; die Übernahme ist noch nicht implementiert.